Klimakonzerte

Klimaforschung und Orchestersound - Ausverkauft!

Klimaforschung und Orchestersound - Ausverkauft!
27.09.
Dienstag
19:00
Halle 1 / Tabakquartier

Werke von

Helge Gössling
Ist das noch Wetter oder schon Klima?

Besetzung

  • Helge Gössling
  • g neustart

Seit zwei Jahren engagieren sich Musikerinnen und Musiker der Bremer Philharmoniker mit vielfältigen Events im Verein „Orchester des Wandels“ für den Klimaschutz, ein Thema, das sich auch in den Philharmonischen Konzerten des Orchesters in der neuen Spielzeit widerspiegelt. Interessierte Bremerinnen und Bremer haben nun die Gelegenheit, einen Vortrag über die neuesten Ergebnisse aus der Klimaforschung mit einem kostenlosen Probenbesuch zu kombinieren. 

 

Ist das noch Wetter oder schon Klima? Dieser Frage widmet sich Helge Gössling vom Helmholtz-Erde-und-Umwelt-Zentrum in seinem Vortrag am Dienstag, den 27. September. „Mit einem neuen Ansatz können wir mit unserem Klimamodell aufspüren, wieviel Klimawandel im Wetter bereits drinsteckt und wie sich vergangene Extremereignisse oder auch das Alltagswetter in einem wärmeren Klima abspielen würden. Kam der Klimawandel bislang oft abstrakt und vernebelt daher, so machen wir ihn greifbar, bringen Licht ins Dunkel, machen aus Geräuschen Musik“, so der Klimaforscher.

 

Im Anschluss an seinen Vortrag sind die Gäste eingeladen, Generalmusikdirektor Marko Letonja und die Bremer Philharmoniker bei ihrer Probe für das 1. Philharmonische Konzert zu erleben. Auf dem Probenplan: Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“, in dem das Erwachen der Natur und der jährliche Kreislauf des Werdens und Gehens auf archaische und mystische Weise musikalisch geschildert werden – ein bahnbrechendes Werk, mit dem Strawinsky das Tor zur Moderne aufstieß.

 

Die Veranstaltung ist ausgebucht!

 

Kurzvita Helge Gössling:

Helge Gössling untersucht die Funktionsweise des physikalischen Klimasystems und seine Vorhersagbarkeit auf Skalen von Tagen bis zu Jahrhunderten. Nachdem er Biophysik mit Theorie-Schwerpunkt an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert hatte, sind globale gekoppelte Klimamodelle seit 2008 eines seiner Hauptforschungsinstrumente. Während seiner Promotion am MPI für Meteorologie 2009-2012 erforschte er den globalen Wasserkreislauf und Land-Atmosphäre-Rückkopplungen. Seit 2012 am AWI liegt sein Arbeitsschwerpunkt auf der Vorhersage von Meereisbedingungen. Zugleich forscht er über globale Aspekte des Klimawandels, Extremereignisse, die Energiebilanz der Erde und atmosphärische Strahlung sowie Methoden des Geo-Engineerings. Derzeit leitet er die vom BMBF geförderte Forschungsgruppe „Seamless Sea Ice Prediction“ (2017-2022), die sich mit Meereisvorhersagbarkeit, -vorhersage und -evaluierung befasst. Seit 2022 leitet Helge Goessling ein Verbundprojekt der Helmholtz-Erde-und-Umwelt-Zentren, bei dem beobachtete Extremereignisse der jüngeren Vergangenheit vor dem Hintergrund verschiedener Klimazustände simuliert werden, um den Einfluss des Klimawandels anhand konkreter Ereignisse besser zu verstehen und eine zusätzliche Wissensgrundlage für Anpassungsmaßnahmen zu liefern.

 

Weitere Informationen zum Orchester des Wandels:

wwww.orchester-des-wandels.de

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