Joyeux anniversaire, Monsieur Ravel!
Werke von
- Robert Schumann (1810–1856)
- Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61
- Maurice Ravel (1875–1937)
- Klavierkonzert G-Dur
- Maurice Ravel (1875–1937)
- Boléro
Besetzung
- Markus Stenz
Dirigat - Claire Huangci
Klavier -
Beim 8. Philharmonischen Konzert wird es frankophil! Mit dem Klavierkonzert G-Dur und dem berühmten Boléro von Maurice Ravel huldigen die Bremer Philharmoniker dem Klangraffinement französischer Provenienz. Und das hat einen ganz konkreten Anlass: In diesem Jahr gedenkt man des 150. Geburtstags des französischen Klangmagiers, der es wie kein Zweiter verstanden hat, dem Orchester subtile Nuancen und Abschattierungen zu entlocken. Mit dem Klavierkonzert hat Ravel ein Virtuosenstück par excellence geschaffen, mit dem Boléro einen Ohrwurm, der aus einer einfachen musikalischen Keimzelle eine überwältigende Klangorgie entstehen lässt.
Vorab gibt es mit Robert Schumanns Symphonie Nr. 2 die „Symphonie der Symphonien“, wie Zeitgenossen des Komponisten das Werk begeistert bezeichneten. Schumann befand sich von Depressionen gezeichnet während der Arbeit an der Symphonie in einer schwierigen Lebensphase. Es sei der „Widerstand meines Geistes am Werk“ gewesen, so Schumann, der ihn das Werk trotzdem vollenden und seine kreative Schaffenskraft Bahn brechen ließ. Bei Ravel war es umgekehrt: Eine degenerative Hirnerkrankung beendete seinen schöpferischen Fluss recht abrupt.
Das Abendprogrammheft ist als Download verfügbar. Unser Dank, dass dies möglich ist, geht an die Sparkasse Bremen.
Jeweils 30 Minuten vor Konzertbeginn wird Thomas Birkhahn im Großen Saal der Glocke eine Einführung in das Konzertprogramm geben.