Hiroyuki Yamazaki
Erster Kontakt mit der Musik
In meiner Kindheit gab es noch Schallplatten, mein Vater besaß eine große Sammlung. Es machte mir immer großen Spaß, die Nadel auf die Schallplatte zu setzen und den Klängen zu lauschen. Meine Lieblingsaufnahme war Beethovens Mondscheinsonate in einer Interpretation von Emil Gilels. Zu diesem Zeitpunkt war ich bestimmt vier oder fünf Jahre alt.
Das erste Instrument
Mit neun Jahren nahm ich zum ersten Mal eine Gitarre meines Vaters in die Hand. Ich spielte damals zwar auch gerne Super Mario mit meinen Freunden, aber genauso gerne spielte ich Gitarre und hörte Schallplatten.
Studium und musikalische Laufbahn
Kontrabass studierte ich zunächst an einer japanischen Universität. Kurzzeitig war ich auch Mitglied eines japanischen Orchesters, bevor ich meine Studien in Deutschland weiterführte. Während meiner Zeit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln spielte ich außerdem bei der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 2003 bin ich Mitglied unseres Orchesters.
4 Fragen an Hiroyuki Yamazaki
Der Moment, 2014 in der Glocke als Solist in Koussevitzkys Kontrabasskonzert neben meinen geschätzten Kolleg:innen zu spielen, ist für mich bis heute eine der schönsten und wertvollsten Erinnerungen.
Im Jahr 2019 gaben meine lieben Kolleginnen Anette Behr-König, Annette Stood und ich ein Kammermusikkonzert – in der Straßenbahn! Das Spielen in dem schwankenden Wagen von Bremen Hauptbahnhof nach Borgfeld war zweifellos der ungewöhnlichste Auftrittsort, den ich je erlebt habe.
Die Musik der Beatles begleitet mich schon mein ganzes Leben. Den französischen Chanson habe ich erst später entdeckt, die Stimme von Serge Gainsbourg begeistert mich ganz besonders.
muss ich mein Instrument in der Hand halten und einfach spielen – was genau, ist dabei egal. Ich fühle mich sofort erleichtert und sicher, sobald ich das Instrument halte.