Schulprojekt

Melodie für einen Clown

Oh weh! Ein Zirkus, in dem keine Musik mehr erklingt, und Clowns, die nicht mehr lachen können … hier muss dringend geholfen werden. Und wer könnte das besser als eine ganze Schule voller einzigartiger Kinder, die mit Fantasie, kreativen Ideen, Spaß und Freude und natürlich mit viel Musik die Turnhalle in ein Zirkuszelt verwandeln?! Manege frei!

Wie bringt man traurige Clowns zum Lachen?

Was ist bloß im Zirkus los? Keine Musik, kein Miteinander, kein Lachen… stattdessen Erwachsene, die nur auf ihre Handys starren. Die Clowns sind traurig, denn sie finden keinen Zugang mehr zu den Menschen. Doch zum Glück bemerken die Kinder ihren Kummer und vor allem die fehlende Musik, die den Zirkus einst so lebendig machte und die Menschen verband. Gemeinsam fassen sie einen Entschluss: Wir wollen die Clowns wieder lachen sehen – und das geht nur mit Musik!

Kunterbunte Zirkusshow voller Klänge und Magie

Akrobatik, Säbeltanz, Jonglage und dazu mitreißende Zirkusmelodien und feierliche Trommelwirbel, fetziger Swing und cooler Jazz und die beliebtesten Melodien aus dem Dschungelbuch, Pink Panther und Fred Feuerstein – diese kunterbunte Zirkusshow voller Klänge und Magie zaubert am Ende nicht nur den Clowns, sondern auch allen Kindern ein glückliches Strahlen ins Gesicht.

Ziel

In den ästhetischen Projektwochen sollen die Schüler:innen spielerisch mit Live-Musik in Berührung kommen und verschiedene Musikgenres kennenlernen. Fächerübergreifend werden die künstlerischen, musischen und sportlichen Aspekte miteinander verknüpft. Die Kinder erarbeiten und erleben eine gemeinsame Theateraufführung. Für Nachhaltigkeit sorgen Besuche in der Musikwerkstatt und der Besuch eines Schulkonzertes mit den Bremer Philharmonikern.

Prinzip der Projektwoche

Das Prinzip dieser Projektwoche lässt sich mit einem Puzzle vergleichen: Jede Klasse wählt eine Zirkusnummer aus, die sie einstudiert. Durch eine vorbereitete Dramaturgie werden diese Szenen zusammengefügt. Das Ergebnis ist eine Theateraufführung, bei der alle Kinder abwechselnd Zuschauende und Spielende sind. Das Spannende daran ist, dass die Kinder zwar alle die verbindende Geschichte kennen, nicht aber die Szenen der anderen Klassen. Jeder Szene ist eine charakteristische Musik zugeordnet, die bei der Generalprobe und bei der Aufführung von einem Trio (Dirk Piezunka/Saxofon, Michael Bohn/Kontrabass, David Gutfleisch/Vibraphon und Drumset) live gespielt wird. Diese Musik gibt die Atmosphäre und gleichzeitig die Länge der Szene sowie deren Struktur vor.

Schulinterne Fortbildung als Vorbereitung

Zwei Wochen vor Beginn der Projektwoche werden dem gesamten Kollegium im Rahmen einer mehrstündigen schulinternen Fortbildung Konzeption und Ziele der ästhetischen Projektwoche sowie der detaillierte Ablauf erläutert. Szenenentwürfe werden dabei exemplarisch durchgespielt, Lieder und mögliche musikalische Begleitungen sowie Ideen zur Kostümierung und Bühnengestaltung vorgestellt. Zudem werden organisatorische Fragen geklärt, wie z.B. die Zuordnung der Klassen zu den Szenen, Raumbedarf u.v.m. Jede Lehrkraft ist für die fachliche Vertiefung innerhalb der Klasse verantwortlich. Das Team der Bremer Philharmoniker und Rebekka Böhme, Zirkuspädagogin, Choreografin und Akrobatin, haben die Gesamtleitung und stehen sowohl für die Koordination als auch bei der Erarbeitung der Choreographien sowie bei den gestalterischen Aufgaben als Hilfe zur Verfügung.

Ablauf der Projektwoche

Jeden Morgen treffen sich alle Beteiligten in der Turnhalle. Die Rahmengeschichte wird vorgestellt, und die szenenüberleitenden Aktionen einstudiert. Danach beginnt die Einzelarbeit in und mit den Klassen nach einem festen Plan. Am Freitagvormittag beginnt die Aufführung mit dem geordneten Einmarsch aller Klassen in die Turnhalle, das Spiel beginnt.

Zielgruppe: Grundschulen

Termine und Kosten
 nach Absprache

Kontakt: gartelmann@bremerphilharmoniker.de