Berlioz: Symphonie fantastique
Programm
- Mélanie Bonis (1858–1937)
- Trois Femmes de Légende
- Gustav Mahler (1860–1911)
- Lieder eines fahrenden Gesellen
- Hector Berlioz (1803–1869)
- Symphonie fantastique op. 14
Besetzung
- Corinna Niemeyer Dirigat
- Birger Radde Bariton
Drei starke Frauen portraitiert die französische Komponistin Mel Bonis in ihrem Werk Trois Femmes de Légende: Kleopatra, Ophelia und Salome. Bonis selbst war auch eine starke Frau, die den Konventionen ihrer Zeit trotzen musste, um als Komponistin arbeiten zu können. Der Preis, den sie dafür bezahlen musste, war hoch: Ihre musikalische Karriere wurde vom Ehemann ausgebremst. Nur die Musik bedeutete Freiheit für sie. Heute erfährt Bonis endlich mehr und mehr jene Wertschätzung, die ihr zu Lebzeiten verwehrt geblieben ist.
Über mangelnde Wertschätzung brauchte sich Gustav Mahler nicht beklagen, gleichwohl blieb auch er von den Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens nicht verschont. Seine Lieder eines fahrenden Gesellen entstanden unter dem Einfluss heftigen Liebeskummers. Des Komponisten Seelenpein wird hier zum Katalysator, das Komponieren zum Verdrängungsprozess. Das Ergebnis ist ein Spagat zwischen einer realen und einer Traumwelt. Dort ist Hector Berlioz‘ Symphonie fantastique angesiedelt, eine im wahrsten Sinne des Wortes fantastische Geschichte. Hier findet sich das pralle Leben: melancholische Träumerei und unbändige Freude, delirierende Leidenschaft und Tränen.
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